Referenz

GEHOBENES DESIGN IN SCHÖNER UMGEBUNG

Die Privatstation der Hochgebirgsklinik Davos (HGK) wurde mit einem neuen Designkonzept umgestaltet. So soll sie auch in Zukunft den gehobenen Ansprüchen der Patienten entsprechen und die Genesung unterstützen.

Auch die Gastronomie- und Aufenthaltsbereiche wurden mit dem neuen Konzept der «First Class Reha-Hospitality» gestaltet. Hier können sich die Patienten aufhalten – zum Lesen oder, um sich mit Besuchern zu treffen. Die sanierten Behandlungszimmer sind hell und freundlich. Licht ist ein wichtiges Kriterium um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Die Hochgebirgsklinik Davos (HGK) ist eine international anerkannte Fachklinik zur Behandlung von Allergien, Lungen-, Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Hauterkrankungen. Begonnen hat alles 1901 mit einem Sanatorium für Tuberkulosepatienten. Heute zieht die Hochgebirgsklinik Davos Patienten aus der ganzen Welt an, die sich zur Behandlung meist chronischer Krankheiten immer wieder hier aufhalten. Gerade für wiederkehrende und postoperative Patienten ist ein angenehmes Ambiente unterstützend für die Genesung. Deswegen liess die Hochgebirgsklinik Davos (HGK) die Privatstation umgestalten. Dafür beauftragte sie das Architekturteam OOS aus Zürich.

 

Mehr Wohlbefinden durch die richtige Gestaltung

 

Um den Standort Davos für die Zukunft fit zu machen, entschied man sich die bestehende Infrastruktur, wie Zimmer, Rehabilitation, Gastronomie zu erneuern und sowohl technisch als auch optisch auf den neusten Stand zu bringen.

 

Ein Klinikteam, bestehend aus Planern von OOS, Ärzten, Pflegern und dem Facility Management, entwickelte das Konzept der «First Class Reha-Hospitality» für die Umgestaltung. Durch die intensive Zusammenarbeit und das ausgeklügelte Konzept konnte der Umbau in nur acht Monaten geplant und realisiert werden. «Die interdisziplinäre Zusammenarbeit hat den enorm komplexen Umbau bei laufendem Betrieb in diesem hohen Tempo möglich gemacht.» so Dr. Georg Schäppi, Direktor der Hochgebirgsklinik (HGK) in Davos. «Emissionen wurden so gering als möglich gehalten und die saubere Planung ermöglichte eine hohe Umsetzungsgenauigkeit.»

 

Das Designkonzept wurde in 33 Einzelzimmern, vier Suiten, dem Korridor, dem Aufenthaltsraum und dem im Erdgeschoss befindlichen Gastronomiebereich umgesetzt. Die Planer setzen auf natürliche Materialien und Schweizer Qualitätsprodukte, um eine hotelähnlichen Umgebung zu gestalten, die der Erholung zuträglich ist. Neben Einbaumöbeln aus Räuchereiche wurden Möbel aus Holz und Leder und der Parkettboden Villapark Eiche 35 in der Farbe «Crema» von Bauwerk Parkett verwendet. Bei allen Materialien war besonders wichtig, dass sie sich mit Desinfektionsmittel in hoher Konzentration reinigen lassen, um den hygienischen Standards eines Klinikbetriebs zu genügen. Der Parkettboden Villapark eignet sich mit der Versiegelung B-Protect® für diese Herausforderungen besonders gut. Die Versiegelung ist mit blossem Auge kaum zu erkennen und das Parkett behält sein natürliches Aussehen. Durch die Behandlung der Parkettoberfläche mit B-Protect® werden die Holzporen geschlossen. Die Oberfläche ist damit geschützt vor Schmutz und Bakterien und lässt sich problemlos intensiv reinigen. Die Stossfugen des Parketts bilden zwar eine kleine Schwachstelle, für die Umsetzung des neuen Designkonzepts in der Privatstation der HGK war in diesem Fall jedoch der gestalterische Aspekt höher zu gewichten.

Intensive Planung

 

Auch für die Planung der technischen Aspekte war eine enge Zusammenarbeit des Planerteams wichtig. Neben einem besonders Augenmerk auf die Hygiene, war eine genaue Abstimmung in Bezug auf die Nutzung der Zimmer oder den täglichen Betrieb zu achten. Zudem fand der Umbau bei laufendem Betrieb statt, was eine besondere Herausforderung war. Um die Bauzeit möglichst kurz halten zu können, wurde zuerst ein Musterzimmer erstellt, mit dessen Realisierung wichtige Fragen zum Bauablauf und zur Umsetzung der geplanten Reha- und Hospitality-Nutzung vorab geklärt werden konnten. Auch für die anderen Bereiche der HGK wird in Zukunft eine Erneuerung geplant. Des Weiteren ist 2018 Start für den Neubau eines Campusgebäudes mit Labor- und Büroeinrichtungen für das SIAF (Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung) sowie Ausbildungsräumlichkeiten für CK-CARE, einen internationalen Forschungs- und Ausbildungsverbund im Allergiebereich mit Sitz in Davos. Auch hier werden OOS Architekten zusammen mit einem Team von Vertretern von SIAF, CK-CARE und HGK ein neues Konzept für den Bildungscampus, Forschungslabor und Büro umsetzen.

Die Einzelzimmer sind als Zwillingsräume entworfen, die sich jeweils an der Mittelachse mit ihrem Gegenüber spiegeln. Die Ausstattung der Räume sind in der hochwertigen Schlichtheit des «First Class Reha-Hospitality»-Konzepts gehalten. Weiss-, Grau- und Brauntöne sind aufeinander abgestimmt. Die Suiten sind grösser und bieten Platz für zwei – ein grosszügiger Aufenthaltsbereich inklusive.

13_001-gr-3og

Drittes Geschoss der Hochgebirgsklinik Davos (HGK). Im Y-förmigen Bau liegen die Suiten im unteren Bereich mit Mittelgang. Die Zimmer ordnen sich an den oberen Schenkeln nebeneinander. Auf der gegenüberliegenden Flurseite liegen die Behandlungszimmer.

Bauherr: Kühne Real Estate AG, CH | Architekten: OOS AG, Zürich, CH | Verleger: Pfister Professional AG, Chur, CH
Parkett: Villapark, Eiche Crema, gebürstet, B-Protect® | Fotograf: Gian Marco Castelberg Photography, Zürich, CH

Related Projects

Start typing and press Enter to search